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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Beitrag der Psychologischen Psychotherapeuten zur Behandlung pathologischer Glücksspieler. Ergebnisse einer Pilotstudie in Bayern Kraus, L. et al. 2011
Bezug über Format
In: Psychotherapeutenjournal 2011, 10 (2), 152-156 Fachartikel
Zusammenfassung

Es besteht ein zunehmender Bedarf an Beratung und Behandlung von Personen mit pathologischem Glücksspielen. Bisher ist unbekannt, inwieweit niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten (PP) sich an der Versorgung dieser Patientengruppe beteiligen. In einer Pilotstudie wurden im Jahr 2010 alle PP in Bayern, von denen eine E-Mailadresse bekannt war, mit einem kurzen Fragebogen angeschrieben (28,8 Prozent aller PP). Die Antwortrate betrug 29,9 Prozent bzw. 726 Psychologische Psychotherapeuten. Im Jahr 2009 wurden von 28,0 Prozent der PP 122 Betroffene und Angehörige behandelt. Je nach Hochrechnung sind dies zwischen etwa 400 und 1.400 Personen in Bayern. Darunter waren 43 Patienten mit einer eigenen Diagnose pathologisches Glücksspielen (hochgerechnet etwa 150 bis 500 Personen). Die Ergebnisse der Pilotstudie zeigen - im Vergleich zu etwa 2.300 Patienten in ambulanten Suchthilfeeinrichtungen in Bayern - einen überraschend hohen Beitrag der PP an der Versorgung pathologischer Glücksspieler. Weitere Untersuchungen zur Validierung und Vertiefung der Ergebnisse sind notwendig.

Link auf externe Website
http://www.psychotherapeutenjournal.de/ptk/web.nsf/gfx/A4029332213818D6412579F7002FE44A/$file/ptj_2011-2.pdf