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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Jugend- und Spielerschutz im Internet Pohl, C. 2010
Bezug über Format
Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim Fachartikel
Zusammenfassung

Abhandlung zum Thema Jugend- und Spielerschutz im Internet. Hier wird auf die positiven Möglichkeiten der Authentifizierung, Registrierung, Erkennung von Spielproblemen, Limitverwaltung und die kontrollierte Spielabwicklung eingegangen. Wenn in einem internetbasierten Spielsystem nur eindeutig identifizierte Nutzer den Spielbereich aufrufen können, kann das System automatisch jede Aktion und jeden Umsatz dem entsprechenden Spieler zuordnen und so sein Spielverhalten ständig kontrollieren und auf unterschiedlichste Arten beeinflussen. Auf diese Weise kann ein Nutzer deutlich besser vor Spielsucht geschützt werden als dies im aktuellen terrestrischen Vertrieb möglich ist. Zum einen ist dort ein systemgeschützter Spielerschutz nicht für alle Spielarten, sondern nur für Lotterien und Spiele möglich, bei denen der Spieler eine Kundenkarte vorlegen muss (z.B. Oddset). Zum anderen beschränkt sich der Spielerschutz im terrestrischen Vertrieb aktuell auf die Sperre eines als spielsüchtig bekannten Kunden. In einem internetbasierten Spielsystem kann, im Gegensatz zu den genannten Spielsperren, bereits im Vorfeld das Spielverhalten einer potenziell suchtgefährdeten Person eingeschränkt und kontrolliert werden.

Link auf externe Website
https://gluecksspiel.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/gluecksspiel/Sucht/Spielerschutz.pdf