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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Traumata, traumatogene Faktoren und pathologisches Glücksspielen Vogelgesang M. 2010
Bezug über Format
In: Zeitschrift Psychotherapeut 2010, 55 (1), 12-20 Fachartikel
Zusammenfassung

Im Hinblick auf soziodemografische Daten, anamnestische Traumata und potenziell traumatogene Faktoren wurden 100 männliche mit 100 weiblichen pathologischen Glücksspielern verglichen. Beide Populationen befanden sich zur spezifischen stationären Therapie in der AHG Klinik Münchwies. Die weibliche Stichprobe fiel durch einen späteren Glücksspielbeginn, eine raschere Progression des Krankheitsverlaufs sowie durch eine wesentlich höhere Traumatisierungsquote (Vernachlässigung, körperliche Misshandlungen, sexueller Missbrauch und andere Traumata in Kindheit und Erwachsenenalter) auf. Körperliche Gewalttätigkeiten der Mütter, ein jüngeres Alter bei den Scheidungen der Eltern sowie eine erhöhte Quote an erlittener Gewalt in der Partnerschaft und an Suchterkrankungen der Partner unterschieden weiterhin die weibliche von der männlichen Stichprobe signifikant.

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http://link.springer.com/article/10.1007/s00278-009-0670-x