Möchten Sie einen Korrekturvorschlag für diesen Eintrag einreichen, können Sie dies unter folgendem Link tätigen: Korrekturvorschlag einreichen


Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Prävention und Früherkennung von Glücksspielsucht. Berichts über das Forschungsvorhaben Universität Hohenheim Forschungsstelle Glücksspiel (Hrsg.) 2009
Bezug über Format
Forschungsstelle Glücksspiel (502) an der Universität Hohenheim Fachartikel
Zusammenfassung

Das Suchtgefährdungspotential der verschiedenen Formen des Glücksspiels ist ganz unterschiedlich. Vor diesem Hintergrund werden in Kapitel 2 die Merkmale verschiedener Glücksspielformen aufgezeigt, die ein Suchtgefährdungspotential aufweisen. Dazu gehören die Ereignisfrequenz und das Auszahlungsintervall, die Einsatz- und Gewinnstruktur, die persönliche Beteiligung, kognitive Irrtümer, die Verfügbarkeit und die sensorische Produktgestaltung. In einem letzten Abschnitt wird ein Mess- und Bewertungsinstrument zur Abschätzung des Gefährdungspotentials von Glücksspielprodukten vorgestellt. Eine Kenntnis der Bedeutung verschiedener Formen des Glücksspiels für die Entwicklung eines pathologischen Spielverhaltens ist eine Grundlage für die Entwicklung und Bewertung von Präventionsmaßnahmen. Die neuere wissenschaftliche Literatur macht deutlich, dass es verschiedene Typen von pathologischen Spielern gibt. Kapitel 3 beschreibt daher die verschiedenen Typen von Glücksspielern. Präventions- und Therapiemaßnahmen haben nicht nur die Bedeutung verschiedener Formen des Glückspiels sondern auch die Bedeutung verschiedener Typen von Spielern für die Entwicklung eines pathologischen Spielverhaltens zu berücksichtigen, um zielgerichtet und effizient zu sein.

Link auf externe Website
https://gluecksspiel.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/gluecksspiel/Forschung/Praevention_und_Frueherkennung_von_Gluecksspielsucht_Endversion.pdf