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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Die Inanspruchnahme formeller Hilfen durch Menschen mit problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten Laging, M. 2009
Bezug über Format
In: Zeitschrift Suchttherapie 2009, 10 (2), 68-74 Fachartikel
Zusammenfassung

Menschen mit problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten werden bislang durch das professionelle Hilfesystem nur marginal erreicht. Mittels einer Medline- und WISO-Datenbankrecherche wurden die vorliegenden Primärstudien, die Aussagen über die Faktoren treffen, welche den Inanspruchnahmeprozess steuern, identifiziert und im Rahmen eines entscheidungstheoretischen Modells ausgewertet. Es zeigt sich, dass Menschen mit problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten im Vergleich zu anderen Suchtkranken spezifische Barrieren zu überwinden haben. Entscheidende Determinanten, die einen Hilfesuchprozess fördern oder blockieren können, liegen dabei vor allem auf der Ebene der Person. Eine besondere Bedeutung kommt hier dem Ausprägungsgrad der Glücksspielsucht und den damit in der Regel assoziierten negativen finanziellen und psychosozialen Folgen zu, die die Inanspruchnahme formeller Hilfen begünstigen. Strukturelle Voraussetzungen der Einrichtungen treten demgegenüber in den Hintergrund. Daraus lassen sich abschließend verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Erreichbarkeit ableiten.

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https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0029-1215556