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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Komorbidität bei Pathologischem Glücksspiel Premper, V., Schulz, W. 2008
Bezug über Format
In: Sucht - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis 2008, 54 (3), S. 131-140 Fachartikel
Zusammenfassung

Fragestellungen: Welche psychische Komorbidität liegt bei stationär behandelten pathologischen Glücksspielern vor, welches zeitliche Muster des Auftretens und welche Erkrankungswahrscheinlichkeit zeigt sich? Lassen sich Subtypen von Glücksspielern unterscheiden? Methode: 101 Glücksspieler in stationärer Behandlung wurden mit dem DIA-X, der IPDE und der SCL-90-R untersucht. Ergebnisse: Die höchsten Komorbiditätsraten (Zwölfmonatsprävalenz) zeigen sich für affektive Störungen (51,5 %), Angststörungen (47,5 %), Persönlichkeitsstörungen (27,7 %) und substanzbezogene Störungen (25,7 %). Angststörungen treten überwiegend (76,9 %) vor dem pathologischen Glücksspielen auf, affektive Störungen danach (60,6 %). Die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Pathologische Glücksspieler ist erhöht. Es lassen sich drei Subtypen differenzieren. Schlussfolgerungen: Je nach Art der Komorbidität ist eine differenzierte Behandlungsstrategie notwendig.

Link auf externe Website
http://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/2008.03.03