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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Pathologisches Glücksspiel in Deutschland. Spiel und Bevölkerungsrisiken Bühringer, G. et al. 2007
Bezug über Format
In: Sucht - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis 2007, 53 (5), 296-307 Fachartikel
Zusammenfassung

Um etwa 1970 wurde deutlich, dass sich nach den USA und anderen Ländern auch in Deutschland ein bedeutsames Drogenproblem entwickeln würde. Anhaltspunkte waren zunächst die zunehmende Zahl der Konsumenten im täglichen Straßenbild und in Beratungsstellen. Es dauerte viele Jahre, bis epidemiologische Schätzwerte über den Umfang in der Bevölkerung vorlagen, und bis heute ist es wegen der relativ kleinen Fallzahlen und der sozialen Unerwünschtheit des Verhaltens schwierig, die genaue Zahl der Betroffenen sowie exakte Trends im Zeitverlauf zu erfassen. Ziele: (1) Abschätzung der Bevölkerungsattraktivität von Glücksspielen sowie (2) der Prävalenz des Pathologischen Glücksspiels (PG) in Form von Glücksspiel- und Bevölkerungsrisiken. Methodik: Die Stichprobe betrug 7.817 Respondenten zwischen 18 und 64 Jahren aus dem Epidemiologischen Suchtsurvey 2006. Lebenszeit- und 12-Monats-Prävalenz, präferiertes Glücksspiel und PG Diagnosen (DSM-IVTR) wurden mittels Fragebögen und telefonischen Interviews erfasst.

Link auf externe Website
http://www.vdai.de/spielverhalten/Buehringer.pdf