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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Zwischenbilanz des Glücksspielstaatsvertrages aus Sicht der Wissenschaft Becker, T. 2011
Bezug über Format
In: Becker, T. (Hrsg.): Glücksspiel im Internet. Beiträge zum Symposium 2009, 273-287 Fachartikel
Zusammenfassung

Es hängt ganz von der jeweiligen Perspektive ab, wie eine Zwischenbilanz des Glücksspielstaatsvertrags ausfällt. Unterschiedliche wissenschaftliche Fachdisziplinen haben hier eine unterschiedliche Perspektive. Dementsprechend wird eine Zwischenbilanz aus ökonomischer Sicht anders ausfallen, als aus rechtlicher oder psychologischer d. h. suchtpräventiver Sicht. Die Suchtbekämpfung steht an erster Stelle. Weitere Ziele sind die Kanalisierung des „natürlichen Spieltriebes“, der Jugend- und Spielerschutz sowie die Vermeidung von Manipulation, Betrug und Kriminalität. Die Maßnahmen, die zur Erreichung dieser Ziele ergriffen werden, sehen Eingriffe in die in dem Grundgesetz verbrieften Grundrechte sowie in die Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes vor und bedürfen daher der Rechtfertigung. Ein so starker Eingriff, wie das Verbot, im Internet Glücksspiele anzubieten, aber auch die Einschränkungen der Werbung sind nur dann gerechtfertigt, wenn diese dem Allgemeininteresse dienen.

Link auf externe Website
https://www.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/gluecksspiel/intern/Konferenzband2009_V2.pdf