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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Suchtmittelgebrauch, Computerspielverhalten, Internetnutzung und Glücksspielerfahrungen von Jugendlichen in Hamburg und drei kommunalen Modellregionen in Deutschland. Deskriptive Ergebnisse der SCHULBUS-regional-Studie 2012 Baumgärtner, T., Hiller, P. 2015
Bezug über Format
Büro für Suchtprävention der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. Studie
Zusammenfassung

Es gibt in Europa und den meisten seiner Mitgliedsstaaten eine Reihe nationaler und internationaler Erhebungen zum Umgang mit legalen und illegalen Rauschmitteln, die jede für sich und auch alle gemeinsam einen unverzichtbaren Beitrag zum Erkenntnisstand in diesem Problembereich und damit auf der Ebene von Wissenschaft und Politik beisteuern (vgl. hierzu die bundesweiten Erhebungen des IFT und der BZgA sowie die europaweite ESPAD-Studie und den HBSC-Jugendgesundheitssurvey). Der Vorteil von Repräsentativität, den diese Drogenstudien, bezogen auf das jeweilige Erhebungsgebiet, zweifellos für sich beanspruchen können, geht auf der anderen Seite jedoch eindeutig zu Lasten der notwendigen tieferen Einblicke in das Geschehen auf der lokalen Ebene. Suchtprävention ist stets die Arbeit vor Ort, und das bedeutet, dass der Erfolg der Planung und Durchführung konkreter Maßnahmen in einem direkten Verhältnis zu dem Ausmaß steht, indem hier die regionalen Besonderheiten explizit Berücksichtigung finden können. Was also gebraucht wird, ist ein standardisiertes und dennoch flexibles sowie methodisch einfach zu handhabendes Instrumentarium, mit dessen Hilfe sich die lokalen Verhältnisse im Sinne von «Bildern höherer Auflösung» erheben lassen. Mit den seit 2004 regelmäßig vom Büro für Suchtprävention der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen durchgeführten Schüler- und Lehererbefragungen zum Umgang mit Suchtmitteln (Hamburger SCHULBUS) werden kontinuierlich die epidemiologischen Entwicklungen im Bereich des jugendlichen Umgangs mit Rauschmitteln auf der lokalen Ebene erfasst. Dadurch ist es möglich, sehr frühzeitig konkrete Hinweise auf sich etablierende Konsummuster und die ihnen zugrunde liegenden Motive zu bekommen und darauf aufbauend Präventionsmaßnahmen gezielt planen, umsetzen, auf ihre Effekte hin prüfen, korrigieren und übergreifend koordinieren zu können.

Link auf externe Website
https://li.hamburg.de/contentblob/8393196/53931fd4540a4eb0833b933bb3e0a4d6/data/pdf-schulbus-2016.pdf