Möchten Sie einen Korrekturvorschlag für diesen Eintrag einreichen, können Sie dies unter folgendem Link tätigen: Korrekturvorschlag einreichen


Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Die Früherkennung von Problemspielerinnen und Problemspielern in Spielhallen. Entwicklung und Validierung eines Screening-Instrumentes Hayer, T. et al. 2013
Bezug über Format
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg Studie
Zusammenfassung

In Deutschland ist nach rechtlichen Bestimmungen das Personal von Spielhallen in der Früherkennung problematischen Spielverhaltens zu schulen. Hierzu werden bislang von den Schulungsinstitutionen sehr heterogene und wissenschaftlich nicht überprüfte Checklisten eingesetzt. Mit einem Forschungsprojekt wurde das Ziel verfolgt, in einem systematischen Entwicklungsprozess ein empiriegestütztes Früherkennungsinstrument zu konzipieren, das einerseits die wichtigsten psychometrischen Gütekriterien erfüllt und gleichzeitig anwenderfreundlich sowie praxistauglich ist. Das Instrument wurde in einem komplexen methodischen Prozess entwickelt, der im Kern aus folgenden, aufeinander aufbauenden Einzelschritten bestand: Literaturrecherche, qualitative Interviews, Fokusgruppen-Gespräche, Befragung von Spielern und Spielstättenpersonal. Im Verlaufe dieses Prozesses ließ sich der Item-Pool von 71 auf 18 Kriterien reduzieren. Das Früherkennungsinstrument besteht aus Beobachtungsmerkmalen, die in erster Linie eine Kombination aus Kriterien der Verhaltensänderung, des aktuellen Spielverhaltens und des Umgangs mit Geld darstellen. Das Instrument müsste zukünftig in einem Praxistest mit einer angemessenen Stichprobengröße validiert werden. Zudem ist es erforderlich, die bisher in der Praxis angewendeten heterogenen Kriterienkatalogen weiter zu vereinheitlichen.

Link auf externe Website
http://gerhard.meyer.uni-bremen.de/index_dateien/Die_Frueherkennung_von_Problemspielerinnen_und_Problemspielern_in_Spielhallen.pdf