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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Telefonische Beratung für Glücksspielsüchtige. Der heiße Draht ins Hilfesystem. Akzeptanz und Nutzung der Mainzer Hotline Verhaltenssucht Aster, R., Quack, A., Wejbera, M., Beutel, M. E. 2018
Bezug über Format
In: Gesundheitswesen 2018; 80 (11), S. 994-999 Fachartikel
Zusammenfassung

Zusammenfassung: Ergebnisse: Ausgewertet wurden 773 Anrufe. 89,0% der Betroffenen waren männlich. 79,7% nannten das Automatenspiel in Spielhallen als problemverursachend. 66,6% erhielten die Empfehlung für ein diagnostisches Erstgespräch in der Ambulanz für Spielsucht der Universitätsmedizin Mainz, davon vereinbarten 80,4% einen Termin, der von 81,3% wahrgenommen wurde. Männer nahmen den Termin signifikant häufiger wahr. Nur vereinzelte Anrufer erfuhren über Glücksspielanbieter von der Hotline. Schlussfolgerungen: Hotlines tragen dazu bei, Glücksspielsüchtigen den Weg in das Suchthilfesystem zu bahnen.Es besteht ein Defizit in der Vermittlung eines solchen Angebotes seitens der Glücksspielanbieter. Das Angebot einer Hotline für Problemspieler sollte in allen Spielstätten aktiver kommuniziert werden.

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https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-0592-7006