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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Die Versorgung Angehöriger von Menschen mit Suchtproblemen in Bayern. Explorative Befragung von Mitarbeitenden ambulanter bayerischer Suchthilfeeinrichtungen im Rahmen einer Gelegenheitsstichprobe. Buchner, U.G., Härtl, S., Sleczka, P., Erbas, B. 2019
Bezug über Format
In: Suchttherapie, DOI: 10.1055/a-1001-5923 Studie
Zusammenfassung

Onlinegestützte Befragung von Mitarbeitenden der bayerischen Suchtberatungsstellen im September und Oktober 2016 (n=158): Primär nahmen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an der Befragung teil (78 Prozent). Die Angehörigenberatung umfasste in den meisten Einrichtungen (58 Prozent) maximal ein Fünftel an allen Beratungen. Am häufigsten wurden die (Ehe-)Partnerinnen und (Ehe-)Partner sowie Eltern von Menschen mit Suchtproblemen beraten. Die beratenen Angehörigen waren meist zwischen 41 und 50 Jahre alt (54 Prozent). In den Bereichen Glücksspiel, Computer/Internet und Alkohol wird mehr Angehörigenarbeit relativ zu allen Beratungen geleistet als bei illegalen Drogen/NPS und Medikamenten. Die Belastung der Angehörigen wurde mit einem Mittelwert von 86 Prozent auf einer Skala von 0–100 eingeschätzt. Systemische und psychoedukative Konzepte, Ansätze der Co-Abhängigkeit sowie Angehörigengruppen wurden am häufigsten in der Praxis umgesetzt.

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https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1001-5923.pdf