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Titel Hrsg.; Autor/-innen Jahr
Die Bedeutung der Selbsthilfe in der Versorgung pathologischer Glücksspielerinnen: Nutzen, Grenzen und Optimierungspotenziale. Hayer, T., Girndt, L. & Brosowski, T. 2020
Bezug über Format
Universität Bremen Studie
Zusammenfassung

Die Ergebnisse zeigen, dass Mitglieder einer SHG im Mittel sowohl älter waren als Klient*innen der bundesweiten ambulanten Suchthilfe als auch Problemspieler*innen der Allgemeinbevölkerung. Betroffene mit Migrationshintergrund waren in der untersuchten Gesamtstichprobe und unter den Mitgliedern einer SHG unterrepräsentiert. Erwerbslose besuchten deutlich seltener aktuell eine SHG. Weiterhin erreichten sowohl die SHG als auch die professionelle Hilfe kaum Betroffene mit subklinischer Problematik. Betroffene mit ausschließlichem Besuch einer SHG zeigten tendenziell seltener eine schwere Störung durch Glücksspielen, jedoch erwies sich der Unterschied nicht als statistisch bedeutsam. Von darüber hinausgehenden substanzbezogenen und psychischen Problemen berichteten frühere Mitglieder einer SHG deutlich häufiger als aktuelle. Als einzige im Durchschnitt als eher zutreffend bewertete Begründung, aktuell keine SHG zu besuchen, erwies sich die Aussage, bereits genug Hilfe zu erhalten.

Link auf externe Website
https://media.suub.uni-bremen.de/bitstream/elib/4379/4/Bericht_final-pdfa.pdf